Aktuelles zum Workshop am 25. Mai

Wir freuen uns sehr über die positiven Rückmeldungen und die vielen Anmeldungen für unseren Workshop am 25.05.2017, die mittlerweile auf unterschiedlichen Wegen bei uns eingetroffen sind.
Allerdings gibt es schon so viele Anmeldungen, dass wir eine Warteliste eröffnen. Wenn ihr uns schreibt, nehmen wir euch in die Liste auf und melden uns sobald ein Platz frei wird.
Das tut uns sehr leid, aber für eine angenehme Workshopatmosphäre und angesichts der Raumkapazitäten können wir leider nicht anders handeln.
An dieser Stelle auch nochmal der Hinweis darauf, dass der Workshop sich insbesondere an Menschen ohne Vorwissen richet. Es soll eine Einführung in die Thematik sein.
Bei Fragen schreibt uns gerne auf Facebook oder über das Kontaktformular.

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Das Poster der Veranstaltungsreihe als pdf

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Translation
The Lectures will be held in German. For an English translation please contact us via facebook¹ or use the contact form on our blog². We will try our best to organize a translator for you.

Übersetzung
Die Vorträge werden auf Deutsch gehalten. Bitte kontaktiere uns über Facebook¹ oder das Kontakformular² auf unserem Blog, wenn du eine englische Übersetzung für einen Vortrag wünschst. Wir werden unser Bestes geben eine_n Übersetzer_in für dich zu organisieren.

¹ https://www.facebook.com/kritik.des.antisemitismus
² http://zurkritikdesantisemitismus.blogsport.eu/kontakt/

 

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Antisemitismus – ein Nebenwiderspruch in queerfeministischen Diskursen?

Am 5. Juni 2017 kommt Franziska Haug nach Oldenburg. Interessierte Menschen bitten wir herzlich ins Autonome Aktions- und Kommunikationszentrum Alhambrawo die Veranstaltung um 18 Uhr beginnen wird.

Antisemitismus – ein Nebenwiderspruch in queerfeministischen Diskursen?

Antisemitismus, Antizionismus und sogenannte Kritik an Israel wird in der letzten Zeit besonders in (queer)feministischen Kontexten laut: Die Petition #aufschrei wurde von etlichen BDS Befürworter*innen unterzeichnet, es werden Witze über „gehäutete Bänker*innen“ gemacht, die Vernichtung von Millionen Jüd*innen als „Repression“ beschrieben und etliche „Pink Washing Israel“ Gruppen kämpfen aktuell weltweit gegen das Existenzrecht Israels.
Woher kommt dieser Hass auf Israel innerhalb weiter Teile der linken Queer-Community? Muss Queerfeminismus, will er seinem Begriff gerecht werden, nicht per se gegen Antisemitismus sein? Dieser These soll anhand aktueller Debatten in dem Vortrag nachgegangen werden.

Zur Referentin:

Franziska Haug (Frankfurt am Main/Berlin) ist queerfeministische Aktivistin. Sie forscht an der Schnittstelle von Queerfeminismus und Marxismus, Antikapitalismus, Historischem Materialismus an Beispielen der (Pop)kultur und ökonomischer Strukturen. Weitere Arbeitsfelder sind der Zusammenhang von Antisemitismus und Geschlecht, insbesondere am Beispiel aktueller Entwicklungen in der LGBTQI* Szene.

Zur Diskussionskultur:

Wir wünschen und erwarten für die Veranstaltungen eine offene und respektvolle Diskussionskultur. Aggressives Redeverhalten, sexistische Ausfälle, selbstgefälliges Dozieren oder unangekündigte Koreferate sind ausdrücklich nicht erwünscht.

Personen, die neonazistischen Parteien, Gruppen oder Organisationen angehören, solchen Milieus zuzuordnen sind oder bereits in Vergangenheit durch menschenverachtende Praktiken in Erscheinung getreten sind, wird der Zutritt zur Veranstaltung verwehrt. Die Veranstaltenden behalten sich vor, von ihrem Hausrecht Gebrauch zu machen und genannte Personen auszuschließen.

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Workshop: Einführung in die Geschichte und Strukturen des (modernen) Antisemitismus

Am 25. Mai 2017 veranstalten wir einen Tagesworkshop, um über Strukturen und Geschichte des (modernen) Antisemitismus zu informieren. Interessierte Menschen bitten wir herzlich ins Autonome Aktions- und Kommunikationszentrum Alhambrawo die Veranstaltung um 11 Uhr beginnen soll und um 19 Uhr endet.

Einführung in die Geschichte und Strukturen des (modernen) Antisemitismus

Menschen, die sich die sich mit Entstehungskontexten, Strukturen und Entwicklungen des Antisemitismus befassen wollen, laden wir zu unserem Tagesworkshop ein. Unser Seminar informiert nicht nur über historische Formen, sondern behandelt israelbezogenen Antisemitismus und sogenannten Antizionismus. Ein weiterer Fokus wird auf linkem Antisemitismus in der Geschichte der BRD liegen. Den Teilnehmer_innen werden Instrumente vorgestellt, um unterschiedliche Formen des Antisemitismus zu erkennen und zu kritisieren. Wir werden anhand von verschiedenen Methoden die elementaren Theorien zu Antisemitismus vermitteln. Dabei wollen wir mit Euch debattieren, wie emanzipatorische Politik aussehen sollte, die eine Kritik des Antisemitismus beinhaltet. Der kostenlose Workshop richtet sich an Personen, die keine Vorkenntnisse haben. Um eine kurze Anmeldung via Kontaktformular auf dem Blog wird gebeten. Falls Ihr kurzfristig teilnehmen möchtet, kommt trotzdem gerne vorbei.

Über die Referent_innen:

Cata Schparkel heißt eigentlich anders, aber das tut hier nichts zur Sache. Sie beschäftigt sich seit Jahren mit Antisemitismus(theorien), feministischen Theorien und emanzipatorischen Praxen – sowie mit der Frage, wie Alles für Alle besser werden kann. Manchmal referiert sie u.a. über diese Themen.

Marty Wasser wählte vor langen Jahren einen längeren Künstlernamen, um über Mythen, die Genese der deutschen Ideologie und regressive Mobilmachungen zu berichten. Als Referent und Autor befasst er sich mit Mahnwachen, Mythen und Musizierenden.

Zur Diskussionskultur

Personen, die neonazistischen Parteien, Gruppen oder Organisationen angehören, solchen Milieus zuzuordnen sind oder bereits in Vergangenheit durch menschenverachtende Praktiken in Erscheinung getreten sind, wird der Zutritt zur Veranstaltung verwehrt. Die Veranstaltenden behalten sich vor, von ihrem Hausrecht Gebrauch zu machen und genannte Personen auszuschließen.

Wir wünschen und erwarten für die Veranstaltungen eine offene und respektvolle Diskussionskultur. Aggressives Redeverhalten, sexistische Ausfälle, selbstgefälliges Dozieren oder unangekündigte Koreferate sind ausdrücklich nicht erwünscht.

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„Entfernt die Parasiten! Wählt Kommunisten“. Zum Zusammenhang zwischen personifiziertem Antikapitalismus und Judenfeindschaft

Am 02. Mai 2017 kommt Olaf Kistenmacher nach Oldenburg. Interessierte Menschen bitten wir herzlich ins Autonome Aktions- und Kommunikationszentrum Alhambrawo die Veranstaltung um 19 Uhr beginnen soll.

„Entfernt die Parasiten! Wählt Kommunisten“. Zum Zusammenhang zwischen personifiziertem Antikapitalismus und Judenfeindschaft

Sowohl historisch als auch gegenwärtig war die Kritik des Kapitalismus kein Monopol der politischen Linken. Alle politischen Strömungen beanspruchen, ökonomische Krisen lösen zu können, und auch die Rechte positioniert sich gegen „das Finanzkapital“, „amerikanische Verhältnisse“ oder die „Gier der Banker“. Der Vortrag wird ausführen, warum solche fetischisierte bzw. personifizierte Formen des Antikapitalismus mehr sind als falsche Ideologien und inwiefern gerade die Marx’sche Kritik der politischen Ökonomie mit ihrer Analyse des „Doppelcharakters der Arbeit“ und des „Fetischcharakters der Ware“ die Kategorien liefert, einen solchen „Antikapitalismus“ grundlegend zu kritisieren. An historischen und aktuellen Beispielen wird gezeigt, wie er mit Judenfeindschaft und Antiamerikanismus zusammenhängt.

Zum Referenten:

Olaf Kistenmacher promovierte über antisemitische Aussagen in der Tageszeitung der KPD, Die Rote Fahne, zur Zeit der Weimarer Republik. Mit Hans-Joachim Hahn gab er den Sammelband „Beschreibungsversuche der Judenfeindschaft. Zur Geschichte der Antisemitismusforschung vor 1944“ heraus, mit Sina Arnold verfasste er „Der Fall Ethel und Julius Rosenberg. Antikommunismus, Antisemitismus und Sexismus in den USA zu Beginn des Kalten Krieges“. Er schreibt für die Jungle World, Konkret und Phase 2.

Zur Diskussionskultur:

Wir wünschen und erwarten für die Veranstaltungen eine offene und respektvolle Diskussionskultur. Aggressives Redeverhalten, sexistische Ausfälle, selbstgefälliges Dozieren oder unangekündigte Koreferate sind ausdrücklich nicht erwünscht.

Personen, die neonazistischen Parteien, Gruppen oder Organisationen angehören, solchen Milieus zuzuordnen sind oder bereits in Vergangenheit durch menschenverachtende Praktiken in Erscheinung getreten sind, wird der Zutritt zur Veranstaltung verwehrt. Die Veranstaltenden behalten sich vor, von ihrem Hausrecht Gebrauch zu machen und genannte Personen auszuschließen.

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Unbekannte verschicken Fake-AfD-Ehrenmitgliedschaften an Genossinnen

Am 10.02.2017 organisierte der Fachschaftsrat Philosophie eine Veranstaltung „Zur Kritik des Antirassismus“. Der umstrittene Vortrag Clemens Nachtmanns mit ca. 80 Besucher*innen an der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg, der schon im Vorfeld Kontroversen auslöste (Ankündigungstext Fachschaft Philosophie, Artikel Oldenburger Rundschau, Stellungnahme Fachschaft Philosophie, Stellungnahme Autonomes Feministisches Referat) hat ein Nachleben gezeigt. Jetzt wurde an uns herangetragen, dass zwei Besucherinnen im Nachhinein für ihr bloßes Interesse an der Veranstaltung eingeschüchtert wurden. Ihnen wurden gefälschte Urkunden über eine Ehrenmitgliedschaft in der AfD (siehe Bild) inklusive angeblicher Anschreiben zugesandt, in denen dezidiert auf das Interesse an der Veranstaltung Bezug genommen wird. Angesichts des offensichtlich gephotoshopten Designs und aufgrund des Inhalts kann davon ausgegangen werden, dass es sich um einen Fake handelt.

Die Briefe wurden postalisch unter der Verwendung von Klarnamen an Privatadressen, die nicht öffentlich zugänglich sind, verschickt. Im Anschreiben heißt es: „Sehr geehrte Frau x, wir sind bereits vor einiger Zeit auf Sie aufmerksam geworden.“ Was im ersten Moment als schlechter Scherz erscheinen mag, ist spätestens beim zweiten Blick als psychische Gewalt und Diffamierung zu verstehen. Die bisher bekannten, betroffenen Personen, die diese Schreiben nach Hause bekommen haben, sind Frauen. Beide setzen sich seit Jahren kritisch-analytisch mit Postnazismus, Patriarchat und Gesellschaft auseinander.

Wer auch immer die konkreten Verfasser*innen dieser Texte sind, die Message ist klar: Wir haben euch auf dem Schirm, wissen wo ihr wohnt und was ihr macht. Angesichts des detailreich und sorgfältig erstellten Schreibens, ist davon auszugehen, dass sich die Täter*innen ihres Handelns bewusst sind. Auswirkung der Einschüchterungsstrategie ist auch, dass es einen Unsicherheitsmoment in der eigenen Wohnung für die betroffenen Frauen bedeuten könnte.

Wir solidarisieren uns mit den Betroffenen dieser Gewalt und verurteilen diese Tat. Diese Solidarität kann gegen ein politisches Klima helfen, in denen Debatten, Kontroversen und Streitigkeiten nicht mit inhaltlichen und offenen Diskussionen, sondern mit Androhungen, Angriffen und Diffamierungen geführt werden. Insbesondere Kontexte, die sich als emanzipatorisch und kritisch verstehen, dürfen solche Methoden nicht unwidersprochen lassen. Sollte sich eine kritische Gesellschaftsanalyse nicht diese mit all ihren Widersprüchen zum Gegenstand machen? Dazu gehört auch den Täter*innen die klare Antwort auf ihr Schreiben zu vermitteln: politische Kontroverse: ja. Auf diese Art: niemals.

Wir senden Solidarität zu den Betroffenen.

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Stadtrundgang zur Geschichte des Nationalsozialismus in Oldenburg

Am 3. Mai 1945 wurde die Stadt Oldenburg kampflos an heranrückende, vorwiegend kanadische alliierte Truppen übergeben. Für den Großteil der Menschen in Oldenburg bedeutete dies, dass sie besiegt wurden. Für die Verfolgten und Gegner_innen des Nationalsozialismus war dies hingegen der Tag der Befreiung.

Anlässlich des 71. Jahrestages dieses historischen Ereignisses laden wir zu einem Stadtrundgang zur Geschichte des Nationalsozialismus in Oldenburg ein. Dabei sollen regionalgeschichtliche Aspekte des Nationalsozialismus an Orten der Oldenburger Innenstadt aufgezeigt werden.

 Treffpunkt für alle Interessierten ist am Samstag den 14. Mai um 16.00 Uhr vor dem PFL in Oldenburg.

Die Teilnahme ist kostenlos.

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Dankeschön und Feedback

Wir möchten uns hiermit nochmals bei allen Unterstützer_innen, Kooperationspartner_innen, Finanzierer_innen, Referent_innen und Besucher_innen unserer Veranstaltungsreihe „Zur Kritik des Antisemitismus“ bedanken. 

Aktuell sind wir dabei die Veranstaltungen zu diskutieren und auszuwerten; daher freuen wir uns, wenn ihr Kritik, Anregungen, Fragen, Feedback habt und sie uns mitteilen wollt – gerne könnt ihr diese als Kommentar hier hinterlassen oder ihr nutzt unser Kontaktformular dafür.

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Qu’est-ce que ca signifie: travail de memoire

reflexion critique de l‘histoire fasciste en Allemagne et les consequences qui s‘ensuivent („Aufarbeitung der Vergangenheit“).
Nina Rabuza
Il y avait peu d’intéllectuels en Allemagne et Europe qui, comme Adorno et Horkheimer, analysait déjà pendant la deuxième guerre mondiale les assassinats national-socialistes comme une fissure dans l’histoire qui ne pourrait jamais être réparée. Pendant toute sa vie Adorno ne se débat seulement contre la question comment il peut être possible après la Shoah, „après Auschwitz“, de continuer de pratiquer la Philosophie, l’Histoire, la Sociologie et l’Art. Plutôt il se demande comment la vie même peut être possible. Ses  textes tournent concrètement autour de la société allemande post-nazi et le maniement avec le meurtre de masse des juives et juifs.
En partant des textes de la Théorie Critique on va prendre comme sujet du débat des problèmes et des contradictions de ce qu‘on appelle „Aufarbeitung der Vergangenheit“ dans la RFA (travail de memoire / reflexion critique de l‘histoire fasciste en Allemagne et consequences). On va surtout poser la question, comment les continuités de l’antisemitisme après 1945 se montrent dans le maniement avec l’histoire.
 

25. Janvier 2015, 18.00 

Alhambra (Hermannstraße 83, 26135 Oldenburg)

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