Antisemitismus – ein Nebenwiderspruch in queerfeministischen Diskursen?

Am 5. Juni 2017 kommt Franziska Haug nach Oldenburg. Interessierte Menschen bitten wir herzlich ins Autonome Aktions- und Kommunikationszentrum Alhambrawo die Veranstaltung um 18 Uhr beginnen wird.

Antisemitismus – ein Nebenwiderspruch in queerfeministischen Diskursen?

Antisemitismus, Antizionismus und sogenannte Kritik an Israel wird in der letzten Zeit besonders in (queer)feministischen Kontexten laut: Die Petition #aufschrei wurde von etlichen BDS Befürworter*innen unterzeichnet, es werden Witze über „gehäutete Bänker*innen“ gemacht, die Vernichtung von Millionen Jüd*innen als „Repression“ beschrieben und etliche „Pink Washing Israel“ Gruppen kämpfen aktuell weltweit gegen das Existenzrecht Israels.
Woher kommt dieser Hass auf Israel innerhalb weiter Teile der linken Queer-Community? Muss Queerfeminismus, will er seinem Begriff gerecht werden, nicht per se gegen Antisemitismus sein? Dieser These soll anhand aktueller Debatten in dem Vortrag nachgegangen werden.

Zur Referentin:

Franziska Haug (Frankfurt am Main/Berlin) ist queerfeministische Aktivistin. Sie forscht an der Schnittstelle von Queerfeminismus und Marxismus, Antikapitalismus, Historischem Materialismus an Beispielen der (Pop)kultur und ökonomischer Strukturen. Weitere Arbeitsfelder sind der Zusammenhang von Antisemitismus und Geschlecht, insbesondere am Beispiel aktueller Entwicklungen in der LGBTQI* Szene.

Zur Diskussionskultur:

Wir wünschen und erwarten für die Veranstaltungen eine offene und respektvolle Diskussionskultur. Aggressives Redeverhalten, sexistische Ausfälle, selbstgefälliges Dozieren oder unangekündigte Koreferate sind ausdrücklich nicht erwünscht.

Personen, die neonazistischen Parteien, Gruppen oder Organisationen angehören, solchen Milieus zuzuordnen sind oder bereits in Vergangenheit durch menschenverachtende Praktiken in Erscheinung getreten sind, wird der Zutritt zur Veranstaltung verwehrt. Die Veranstaltenden behalten sich vor, von ihrem Hausrecht Gebrauch zu machen und genannte Personen auszuschließen.

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