Workshop: Einführung in die Geschichte und Strukturen des (modernen) Antisemitismus

Am 25. Mai 2017 veranstalten wir einen Tagesworkshop, um über Strukturen und Geschichte des (modernen) Antisemitismus zu informieren. Interessierte Menschen bitten wir herzlich ins Autonome Aktions- und Kommunikationszentrum Alhambrawo die Veranstaltung um 11 Uhr beginnen soll und um 19 Uhr endet.

Einführung in die Geschichte und Strukturen des (modernen) Antisemitismus

Menschen, die sich die sich mit Entstehungskontexten, Strukturen und Entwicklungen des Antisemitismus befassen wollen, laden wir zu unserem Tagesworkshop ein. Unser Seminar informiert nicht nur über historische Formen, sondern behandelt israelbezogenen Antisemitismus und sogenannten Antizionismus. Ein weiterer Fokus wird auf linkem Antisemitismus in der Geschichte der BRD liegen. Den Teilnehmer_innen werden Instrumente vorgestellt, um unterschiedliche Formen des Antisemitismus zu erkennen und zu kritisieren. Wir werden anhand von verschiedenen Methoden die elementaren Theorien zu Antisemitismus vermitteln. Dabei wollen wir mit Euch debattieren, wie emanzipatorische Politik aussehen sollte, die eine Kritik des Antisemitismus beinhaltet. Der kostenlose Workshop richtet sich an Personen, die keine Vorkenntnisse haben. Um eine kurze Anmeldung via Kontaktformular auf dem Blog wird gebeten. Falls Ihr kurzfristig teilnehmen möchtet, kommt trotzdem gerne vorbei.

Über die Referent_innen:

Cata Schparkel heißt eigentlich anders, aber das tut hier nichts zur Sache. Sie beschäftigt sich seit Jahren mit Antisemitismus(theorien), feministischen Theorien und emanzipatorischen Praxen – sowie mit der Frage, wie Alles für Alle besser werden kann. Manchmal referiert sie u.a. über diese Themen.

Marty Wasser wählte vor langen Jahren einen längeren Künstlernamen, um über Mythen, die Genese der deutschen Ideologie und regressive Mobilmachungen zu berichten. Als Referent und Autor befasst er sich mit Mahnwachen, Mythen und Musizierenden.

Zur Diskussionskultur

Personen, die neonazistischen Parteien, Gruppen oder Organisationen angehören, solchen Milieus zuzuordnen sind oder bereits in Vergangenheit durch menschenverachtende Praktiken in Erscheinung getreten sind, wird der Zutritt zur Veranstaltung verwehrt. Die Veranstaltenden behalten sich vor, von ihrem Hausrecht Gebrauch zu machen und genannte Personen auszuschließen.

Wir wünschen und erwarten für die Veranstaltungen eine offene und respektvolle Diskussionskultur. Aggressives Redeverhalten, sexistische Ausfälle, selbstgefälliges Dozieren oder unangekündigte Koreferate sind ausdrücklich nicht erwünscht.

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